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Konferenz „Justizreform in Transformationsstaaten- 20 Jahre IRZ-Stiftung“ als Auftakt zum IRZ-Jubiläumsjahr

Von links nach rechts: MDgt Kunze; Dr. Klaus Kinkel, Bundesminister der Justiz a.D. ; Margarete Gräfin von Schwerin, Präsidentin des Landgerichts BonnAm 14. Juni 2012 fand vor einem hochkarätigen juristischen Publikum aus dem In- und Ausland im Großen Schwurgerichtssaal des Landgerichts Bonn die Konferenz „Justizreform in Transformationsstaaten- 20 Jahre IRZ-Stiftung“ statt, die den Auftakt der Veranstaltungen zum 20. Jubiläum der IRZ bildete. Bei dieser Konferenz tauschten in- und ausländische Experten ihre Erfahrungen mit der internationalen Rechtsberatung durch die IRZ-Stiftung aus.

Zu den Rednern der von der Präsidentin des Landgerichts Bonn, Margarete Gräfin von Schwerin, dem Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Jürgen Nimptsch sowie dem Geschäftsführer der IRZ, Dirk Mirow, eröffneten Veranstaltung gehörten der frühere Bundesjustizminister Dr. Klaus Kinkel und der Präsident des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Tolksdorf. Dr. Oleg Efrim, Justizminister der Republik Moldau 240Herr Professor Tolksdorf ging in seinem Festvortrag auf die hohe Bedeutung der richterlichen Unabhängigkeit ein. In vielen Transformationsgesellschaften gebe es insoweit große Fortschritte, doch könne man in einer Reihe von Ländern noch nicht von einer stabilen Etablierung dieses Prinzips sprechen.

Tatiana Andreeva, Stellvertreterin des Präsidenten des Obersten Wirtschaftsgerichts der Russischen Föderation Im Anschluss daran sprachen der Justizminister der Republik Moldau, Dr. Oleg Efrim, über das Thema „Die Justizreform in der Republik Moldau und die deutsche Beratung hierbei“ und die Stellvertreterin des Präsidenten des Obersten Wirtschaftsgerichts der Russischen Föderation, Tatiana Andreeva, über „Die Rolle des Obersten Wirtschaftsgerichts der Russischen Föderation in der Entwicklung der Gesetzgebung“. Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Jürgen Nimptsch Die Generalsekretärin des rumänischen Verfassungsgerichtshofs, Ruxandra Sabareanu, berichtete über „Die Zusammenarbeit des rumänischen Verfassungsgerichtshofs mit der IRZ-Stiftung“ und der Vortrag von Prof. em. Dr. iur. Omaia Elwan, Universität Heidelberg, hatte „Möglichkeiten, Nutzen und Perspektiven des deutschen rechtlichen Engagements in der arabischen Welt“ zum Gegenstand.

Die ausländischen Redner setzten sich in ihren Beiträgen auch mit der IRZ-Rechtsberatung auseinander. Sie wiesen insbesondere darauf hin, dass die Zusammenarbeit mit der IRZ-Stiftung durch eine Kooperation auf Augenhöhe geprägt und deshalb besonders fruchtbar sei.

Sabareanu,Prof. em. Dr. iur. O. Elwan 240An die Fachveranstaltung schloss sich ein Empfang und eine Vernissage u.a. mit Werken der Künstler Vladislav Stalmachow, Samo Skoberne und Cornelia Genschow an. Die Werke der Künstler werden in den nächsten Wochen im Foyer des Landgerichts Bonn ausgestellt.


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